Deponiere alle Dinge an den für sie vorgesehenen Ort – ohne Umwege

Dies ist der wichtigste Punkt, nachdem du aufgeräumt hast. Sonst kannst du dir die ganze aufwändige Aktion sparen.

Von Bedeutung ist, dass der Aufbewahrungsort Sinn ergibt.

Dein Autowerkzeug hast du ja auch nicht in der Besteckschublade (oder)?

Es ist dein Leben, deine Sachen und sie sollen für dich arbeiten.

Sei kreativ und mache es dir einfach, auch deiner Familie/Mitbewohnern,

die Dinge zu platzieren und wieder zu finden.

Suchen ist Zeitverschwendung.

 

Dinge, die mehrfach verwendbar sind

Es gibt so viele unterschiedliche Benutzungsmöglichkeiten. Heißt ja nicht, dass du deinen Kofferraum im Winter bei -10 Grad als Tiefkühltruhe umfunktionierst.

In einem leer stehenden Aquarium könnte sich deine Kakteensammlung wohl fühlen.

Ein paar deiner Kompottschalen und Einweckgläser dienen als Teelichthalter.

In einem Fach deines Schuhschrankes wohnen deine Socken.

Lebensmittelverschlußklipps sind ideal um Orchideenblüten zu fixieren.

 

Ein sehr schön illustriertes Buch zu diesem Thema schreibt:

Caroline Clifton-Mogg

 wie, was, wo aufbewahren

 Kreative Ideen       Ungewöhnliche Lösungen

 

Kramschublade/Krambox/Kramschrank

 

Meine ehemals heiß geliebte Kramschublade gibt es nicht mehr.

Im Zuge des ganzen Aussortierens merkte ich, dass Dinge, für die ich keinen festen Platz finde, auch keinen Platz benötige. Ich brauche kein Zwischenlager mehr, wo sich zum Beispiel Gummibänder, Quittungen, verwaiste Schlüssel und Heftpflaster anhäufen.

 

 

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