Am 21. Mai kommen alle meine Kinder zu Besuch. Ich empfinde eine unendliche Freude. Am 22.Mai, abends, fahren sie wieder nach Hause.

Die nächsten beiden Tage sind der Steuer 2010 gewidmet. Ein Thema, welches die letzten Jahre im Februar/März abgeschlossen war.
Dieses Jahr habe ich aufgeschoben. Mein Steuerberater in Hamburg hatte mir ein neues System empfohlen. Bin mit meinem alten System die Jahre gut gefahren und das neue System war gewöhnungsbedürftig.
Nach Durchsicht der Büroordner und der Entsorgung von 8 Tagebüchern, sind wieder 5 kg Altpapier im Container.

Auf nach Hamburg. Für 3 Tage in der Hafenstraße wohnen und die Schiffe am Blohm und Voß Dock 10 vorbei fahren sehen. Den letzten Abend verließ die Queen Mary 2 den Hamburger Hafen.

Zurück auf die Insel.
Am nächsten Tag telefonischer Hilferuf meiner pflegebedürftigen Angehörigen. Mit dem Pflegedienst die weiteren Maßnahmen abgesprochen.

Der Juni ist da: Friesenwoodstock ist ein von Insulanerinnen vor 3 Jahren ins Leben gerufenes Festival. Mit sehr viel Liebe und Engagement bereiten die Frauen dieses Musikevent vor. Und auch das vierte war ein voller Erfolg.

In diesem Monat sortiere ich den Rest Bücher, die zur Inselbücherei gehen.
Kleidung findet auch ihre Abnehmer. Die letzten 4 Stofftiere finden auch ein neues Zuhause.
Ich vermisse nicht ein weggegebenes Teil.

Die nächste Arbeitsphase beginnt. In meinem Beruf gibt es mehr denn je zu tun. Es fehlen Pflegekräfte in Deutschland und die Situation wird jedes Jahr kritischer. Schichtdienst, jedes zweite Wochenende Einsatz, geringe Bezahlung, starke psychische und physische Belastung sind Gründe für den Personalmangel.

Der Juli 2011

Diesen Monat fahre ich zwischen zwei Arbeitsphasen mit einer Freundin nach Limburg/ Holland. Dort schaue ich mir eine vorbildliche Pflegeeinrichtung an. Auch in Holland fehlt es an Pflegepersonal, erfahre ich.

Wir verleben 3 Tage mit intensiven Gesprächen und lassen es uns mit Antjes Freund einfach gut gehen.

 

 

 

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