Das Ende des letzten Jahres war arbeitsreich, so auch der Anfang.

Dann fiel die Entscheidung, alleine weiter leben zu wollen.

Ein schwieriges Unterfangen, weil Wohnraum auf der Insel sehr begrenzt ist.
Und doch ist es gelungen.

Umzug sehr zügig und dann:

Malen, singen, tanzen, trommeln, Party machen.
Eben mal Bilder in Hamburg ausstellen.
Die Kinder treffen und Spaß haben.
"Insulaner unner sück" auf Baltrum mit den Wango Diptams.
(Singen, trommeln und genießen)
Bei 4,5 Grad Celsius das Lieblingsfahrrad im offenen Cabrio aus Hamburg zur Insel chauffieren (Fühlte mich wie ein Fischstäbchen).
Freunde besuchen.
Das Buch von Toma Sedlacek, "Economics of Good and Evil", auf Englisch lesen (War vor ein paar Wochen auf deutsch noch nicht erhältlich).
Im Zuge meiner Arbeit, Mietje Bontjes van Beek kennenlernen und ihr Buch geliehen bekommen: "Verbrennt diese Briefe" (sehr ergreifend).
Mit Freundin nach Holland fahren und eine super klingende Djembe finden.
Und den Mann fürs Leben (ja manchmal träume ich noch), Grüße an H.

So wie es die vielen schönen Begebenheiten in meinem Leben gibt,
existieren auch die schmerzlichen, traurigen Momente.
Nur sie gehören dazu, Akzeptanz ist meine Lösung.

Es ist wieder April, mein Ältester wird 30 Jahre und wird vor der Kirche fegen, alter Banause!

 

 

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