5. April 2012

Es ist 4.00h morgens. Der fast volle Mond hat mich heute Morgen aus dem Bett gekickt.
Oder sind es die lieben Mails, die seit einigen Tagen mein Postfach überfluten?
Einfach Ja zum Leben sagen, es in die Hand nehmen und los geht es.

Ängste und Bedenken überwinden und fühlen, spüren, lieben.

Sich weiter entwickeln, lernen, das Bewusstsein schärfen.

Mami und Papi sind schon lange nicht mehr verantwortlich für unser Dasein. Das sind wir selber. Unsere Furcht vor diesem Leben, das sich in Süchten, Neurosen und Exzessen äußert, ist unsere Sache.

Ich mach mein Ding, egal was die anderen sagen, singt Udo Lindenberg.
Genau davor haben viele Menschen Angst.

Es ist zurzeit mein Lieblingslied: Udo beschreibt sein unerschütterliches Wissen darum, dass er eines Tages an einem bestimmten Ort sein wird.
Und ich weiß, es ist ihm bestimmt nicht zu geflogen.

Genau so, wie ich mich letztes Jahr voller Enthusiasmus in den rostigen Käfig gesetzt habe und erst, als meine Kreativität und Vitalität erhebliche Einbußen erlitten, gemerkt habe: "So nicht"!
Den Käfig habe ich nicht entrostet, ich habe ihn gesprengt!

Was ist danach passiert? Es haben sich Optionen aufgetan. Eine nach der anderen. Brauchte nur Ja oder auch Nein sagen (Nein sagen, ganz wichtig).
Und anfangen, den Hintern zu bewegen.
Und die Liebe ist zurückgekommen. Dieses unerschütterliche, sichere Fühlen für andere Menschen. Dieses "all eins" sein mit dir selber, aus dem so viel Kraft entsteht.

Manchmal tappe ich noch etwas unsicher durch die neu arrangierte Lebenssituation. Dann mache ich mir bewusst, zu welchen Veränderungen der Mensch fähig ist.
Und ab sofort mache ich wieder: "Mein Ding".

 

 

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